Einige Antworten auf Ihre Fragen

Wo liegt der Unterschied zwischen Passivhaus und Niedrigenergiehaus?


Das Passivhaus ist ein äußerst effizientes Niedrigenergiehaus. Die Wärmedämmung ist so gut, dass ein traditionelles Heizsystem überflüssig ist. Ein Passivhaus braucht also keine Heizkörper mehr. Von außen betrachtet gibt es praktisch keinen Unterschied zwischen einem Niedrigenergiehaus und einem Passivhaus. Letzteres bietet allerdings viel mehr Komfort bei weit niedrigerem Energieverbrauch.




Kann man in einem Passivhaus das Fenster öffnen?


Ja sicher. Es ist nur so, dass es nicht nötig ist, denn das Belüftungssystem sorgt für ausreichend Frischluft. Außerdem ist ein offenes Fenster die Wärmebrücke schlechthin! Damit fährt man unnötige Energieverluste ein. Außerdem filtert die Belüftung durch kontrollierte Luftzufuhr Pollen, Staub und Unreinheiten aus der Luft. Sogar wenn man nicht zuhause ist, bleibt die Luftqualität innerhalb des Hauses erhalten - Winter wie Sommer.




Muss ein Passivhaus immer im Holzrahmenbau gebaut sein?


Nein. Heutzutage ist es möglich, den passiven Standard mit allen Bauarten zu erreichen: Holzrahmen, Massivbau, Stahlbau, ... Der Holzrahmen ist und bleibt jedoch die schnellste und einfachste Methode um zu vernünftigen Baukosten den passiven Standard zu erreichen.




Kann man eine passive Residenz bauen?


Sicher. Das Passivhaus ist ein Standard, der sich auf alle Gebäudearten anwenden lässt: Residenz, Schule, Krankenhaus, Administratives Gebäude, usw.




Warum nicht direkt ein Nullenergiehaus bauen?


Nullenergie- oder Plusenergiehäuser kosten einfach noch immer zu viel. Ein Passivhaus kann in punkto Energieeinsparungen und Komfort gut mit einem Nullenergiehaus mithalten, ist aber dank angemessener Baukosten schneller rentabel.




Was ist eine Wärmebrücke und wie wird sie vermieden?


Eine Wärmebrücke ist eine Schwachstelle in der Gebäudehülle durch die Wärme entweicht. Schlecht eingebaute Rahmen, schlechte Dachdämmung, Fenster mit schwacher Verglasung, ... gehören zu den häufigsten Wärmebrücken in traditionellen Häusern. Um ein passives Niveau zu erreichen, darf die Gebäudehülle keine einzige Schwachstelle in der Wärmedämmung aufweisen.




Lohnt es sich, ein Passivhaus anstelle eines Niedrigenergiehauses zu bauen?


Ja. Auf lange Sicht ist das Energiesparpotenzial in einem Passivhaus (Energieausweis der A-Klasse) immer höher als in einem Haus mit niedrigem Energieverbrauch (Energieausweis der B-Klasse). Dank der Standardisierung der Technologien und durch die stets steigenden Energiepreise, sind die Mehrkosten für ein Passivhaus schnell wieder eingespart. Darüber hinaus werden häufiger staatliche Subventionen (lien 'subventions') für Passivhäuser gewährt. Ein passives Gebäude bietet auch eine höhere Rendite beim Weiterverkauf. Laut einer europäischen Richtlinie müssen alle ab 2020 errichteten Gebäude einen Energieverbrauch vorweisen, der an Null grenzt. Kein Grund also, sich noch mit dem Niedrigenergieniveau zufrieden zu geben.




Darf man einen offenen Kamin in einem Passivhaus installieren?


Nein. Ein offener Kamin lässt sich nicht mit dem Betrieb eines Belüftungssystems und der Luftdichtheit der Gebäudehülle vereinbaren. Es ist jedoch möglich, einen geschlossenen Kamin zu installieren, vorausgesetzt er ist luftdicht und erhält Frischluft ohne dafür mit der Luft im Raum in Kontakt zu geraten.




Warum muss ein Passivhaus luftdicht sein?


90% der Wärmeverluste in einem traditionellen Haus sind auf Zugluft zurückzuführen. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle ist also eine unabdingbare Voraussetzung um Energieverluste zu minimieren. Die Funktionsweise eines Passivhauses verstehen.





 
 
 

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